Die Geschichte der selbstfahrenden Maishäcksler begann zunächst mit der Entwicklung der manuellen Häckselmaschine. Der Landmaschinenhersteller Segler war 1942 der Hersteller des ersten Feldhäckslers. Den wirklichen Durchbruch schaffte der Häcksler erst nach dem zweiten Weltkrieg, als sich Segler mehr und mehr auf die Verarbeitung von Futter für Milchkühe und Mastbullen spezialisierte. Die ersten selbstfahrenden Maishäcksler wurden nicht von Herstellern sondern von Landwirten bzw. Lohnunternehmern selbst gebaut. Der große Vorteil gegenüber den vorher vorhanden gezogenen bzw. angebauten Varianten war, dass die selbstfahrenden Häcksler viel wendiger und schneller waren. Ein weiterer Vorteil war, dass man von nun an das Feld vor dem Häckseln nicht mehr großartig vorbereiten musste, sondern direkt mit der Arbeit beginnen konnte. Bei einem Maishäcksler wird das Erntegut abgemäht und zur Häckseltrommel befördert. Hier wird es dann in einer sich drehenden Trommel zerkleinert. Diese Trommel hat bis zu 50 scharfe Messer, die je nach eingestellter Geschwindigkeit das Erntegut in kleine oder größere Stücke häckselt. Anschließend wird das gehäckselte Gut in den nebenher fahrenden Anhänger geleitet. Mittlerweile gehören die Feldhäcksler zu den am stärksten motorisieren Landmaschinen. Feldhäcksler werden auch als Maishäcksler bezeichnet, da diese den oberen Teil der Maispflanze mit Ende der Teigreife oder zu Beginn der Mehlreife ernten und anschließend in kleine Teile zerkleinern. Knapp 1000 PS hat das aktuell stärkste Modell X1000 der Firma Krone. Auch die Schnittbreite hat in den heutigen Modellen bereits ein Maß von 10m und mehr erreicht. Ein großer Vorteil der Häcksler ist, dass sie durch den Einsatz in der Grasernte vielseitig eingesetzt werden können. Die heutigen Mais- bzw. Grashäcksler sind vor allem für Großbetriebe oder Lohnunternehmer geeignet.
