Bei Anbauhäckslern handelt es sich im Gegensatz zu Feldhäckslern nicht um selbstfahrende Maschinen, sondern um Arbeitsgeräte, die von Traktoren gezogen oder an der Dreipunkthydraulik angebaut werden. Anhängehäcksler dienen zum Abmähen, Zerkleinern und Verladen von Erntegut und sind wahlweise und je nach Hersteller mit Scheiben- oder Trommelmähwerk erhältlich. Daneben sind die Häcksler auch mit einem Auswurfturm ausgestattet, durch den beispielsweise der geerntete Mais oder das Gras auf einen Anhänger befördert wird.
Bis zu der Entwicklung von selbstfahrenden Häckslern in den 70er Jahren erfreuten sich Anbauhäcksler seit ihrer Erfindung im Jahr 1942 großer Beliebtheit auf dem landwirtschaftlichen Markt. Zu dem damaligen Zeitpunkt hatten die Geräte eine ungefähre Arbeitsbreite von zwei Metern, heutzutage sind es teils über zehn Meter Breite. Für das Befahren von Straßen lässt sich der Erntevorsatz des Anbauhäckslers seitlich hochklappen. Hersteller von Anhängehäckslern sind unter anderem Kemper, Pöttinger und PZ-Vicon.
